Die Arbeitsgruppe Festumzug

Die Leiterin der Arbeitsgruppe „Festumzug“ ist Ines Schieck, die im Rathaus für die Wirtschaftsförderung verantwortlich ist.

Der Festumzug ist bei jedem „Tag der Sachsen“ immer der spektakuläre Höhepunkt zum Abschluss der Veranstaltung. Damit es auch am 06.09.2020 in Aue- Bad Schlema beeindruckend wird, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Der Umzug wird 2,5 Kilometer lang sein und aus zirka einhundert Bildern bestehen. Start- und Zielpunkt des Umzuges ist im Gewerbegebiet am Bahnhof hinter dem RVE-Stützpunkt. Die Route des Umzuges führt direkt durch das Festgelände Richtung Auerhammer und über die Wettinerstraße und Bahnhofstraße.

Etwa zwanzig Bilder stellen die Geschichte von Aue- Bad Schlema dar, alle Übrigen werden von Vereinen aus ganz Sachsen gestaltet. Die Organisation des Umzuges ist alles in allem eine sportliche Aufgabe. Ines Schieck kann aber auf wichtige regionale Unternehmen und Vereine bauen. Mit dabei sind „Schwergewichte“ wie die Nickelhütte Aue, der Auer Werkzeugbau, Curt Bauer, Gebrüder Leonhardt Blema Kircheis, die Auerhammer Metallwerke oder auch die Firma Kannegiesser im Ortsteil Bad Schlema.

Auch viele Traditionsvereine sind mit von der Partie. Vom Wismut-Traditionsverein und dem historischem Bergbauverein Aue e.V. soll der Bezug zum Bergbau dargestellt werden. Und nicht zu vergessen: „Wir sind Welterbe!“ - das verpflichtet.

So ist zunächst aber nur der Aue-Bad Schlemaer Teil auf die Beine bzw. Räder gebracht, die sächsischen Vereine sind noch lange nicht in „Sack und Tüten“.

Die Festwagen dürfen bestimmte Maße nicht überschreiten, damit sie alle Kreuzungen und Abbiegungen der Route des Festumzuges durch den Auer Stadtkern auch bewältigen. Damit haben die berittenen Teilnehmer keine Sorgen. Ines Schieck weiß aus eigenem Erleben, was es heißt, hoch zu Ross einen Festumzug mitzugestalten. Da hat sie gelernt, vor allem Nerven zu behalten; eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Vorbereitung des Festumzuges.